Schalenwild Schalenwild

Rotwild

Cervus elaphus

Größte in Mitteleuropa heimische Schalenwildart, lebt in Rudeln in größeren Wald- und Bergrevieren.

Lebensraum

Geschlossene Wald- und Mittelgebirgsregionen, Alpen und alpine Vorlandschaften, vereinzelt Heide- und Auenlandschaften. Bedarf große Streifgebiete mit Einstand- und Äsungsflächen.

Jagdliche Bedeutung

Hochwild mit Abschussplanpflicht in den meisten Bundesländern. Hauptbejagung im Rahmen der Brunft (September) sowie als Schmaltier-/Kalbabschuss zur Bestandesregulierung. Wildschadensrelevant in Forst und Landwirtschaft.

Das Rotwild (Cervus elaphus) ist die schwerste in Mitteleuropa heimische Schalenwildart. Hirsche erreichen Lebendgewichte von 150 bis 220 kg, Tiere 80 bis 120 kg.

Rotwild lebt in geschlechtergetrennten Rudeln. Die Brunft fällt in den September; in dieser Zeit treten Hirsche markant "röhrend" auf und sammeln Tier-Rudel. Setzzeit der Kälber ist Mai bis Juni.

Die jagdliche Praxis folgt streng dem Abschussplan, der pro Hegegemeinschaft erstellt und durch die Untere Jagdbehörde genehmigt wird. Erlegt werden vor allem Schmaltiere, Kälber sowie überalterte Hirsche der Klasse III. Forstliche Verträglichkeit (Verbiss, Schälschäden) ist in vielen Revieren der zentrale Grund für Bejagungsdruck.

Letzte Aktualisierung: · Quelle: Waidwart-Redaktion