Ansitzjagd
Ruhige Einzeljagd vom Hochsitz oder Bodensitz – die mit Abstand häufigste Methode der deutschen Reviere.
Wildarten: Reh, Rotwild, Schwarzwild, Damwild, Muffel
Bauenjagd
Jagd am Fuchs- oder Dachsbau mit Erdhunden – traditionsreich und seit Jahrzehnten reglementiert.
Wildarten: Fuchs, Dachs (regional), Marderhund, Waschbär
Beizjagd
Jagd mit dem abgetragenen Greifvogel – Falke, Habicht, Adler – die älteste und naturnaheste Jagdform.
Wildarten: Hase, Fasan, Krickente, Stockente, Krammetsvogel; mit Steinadler in Österreich auch Murmel und Fuchs
Bewegungsjagd
Oberbegriff für Jagdformen, bei denen Wild durch Treiber oder Hunde in Bewegung gebracht wird – effizient bei hohem Schwarzwilddruck.
Wildarten: Schwarzwild, Rotwild, Damwild, Reh
Drückjagd
Gemeinschaftsjagd mit wenigen Hunden und Treibern, bei der Wild ruhig bewegt und an Schützenständen bejagt wird.
Wildarten: Schwarzwild, Reh, Rotwild, Damwild, Fuchs
Lockjagd
Jagd mit akustischen oder optischen Lockmitteln – Blattzeit, Hirschbrunft, Fuchslockjagd, Krickentenflug.
Wildarten: Rehbock, Hirsch, Fuchs, Krickente, Krammetsvogel-Prädatoren
Pirsch
Aktive Einzeljagd – der Jäger sucht das Wild zu Fuß, mit Wind und Deckung als Verbündete.
Wildarten: Reh, Gams, Steinbock, Murmel, Rotwild
Treibjagd
Gemeinschaftsjagd auf Niederwild – Treiberkette schiebt das Wild auf Schützenkette mit Flinten.
Wildarten: Hase, Fasan, Stockente, Fuchs