Rotwild-Rückenbraten klassisch mit Preiselbeeren
Rotwild · Mittel · 90 Minuten
Zutaten
- 1,2 kg Hirschrücken am Stück (pariert)
- 100 g Speckwürfel
- 2 Karotten, gewürfelt
- 1 Sellerieknolle, gewürfelt
- 2 Zwiebeln, gewürfelt
- 300 ml kräftiger Rotwein (Spätburgunder)
- 500 ml Wildfond
- 2 EL Tomatenmark
- 4 Wacholderbeeren, 2 Lorbeerblätter, 1 Zweig Thymian
- 50 g eiskalte Butter zum Montieren
- 4 EL Preiselbeeren aus dem Glas
- Salz, Pfeffer, Pflanzenöl
Zubereitung
1. Vorbereitung
Rückenstrang aus dem Kühlschrank nehmen, 30 Minuten Zimmertemperatur. Silberhäute komplett entfernen — sie ziehen sich beim Braten zusammen.
2. Anbraten
Pflanzenöl im Bräter erhitzen. Rücken bei starker Hitze rundherum anbraten — etwa 2 Minuten pro Seite, kräftige Röstaromen sind gewünscht. Herausnehmen.
3. Sauce ansetzen
Im gleichen Bräter Speck auslassen, dann Karotten, Sellerie und Zwiebeln zugeben und bräunen. Tomatenmark mitrösten, mit Rotwein ablöschen, einkochen lassen. Wildfond, Wacholder, Lorbeer und Thymian zugeben.
4. Im Ofen ziehen lassen
Rückenstrang zurück in den Bräter, Deckel auf und im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad Celsius Oberhitze und Unterhitze etwa 35 bis 45 Minuten ziehen. Kerntemperatur 56 Grad Celsius (rosa) bis 60 Grad Celsius (medium).
5. Ruhen und Sauce verfeinern
Rückenstrang aus dem Bräter nehmen, in Alufolie 10 Minuten ruhen lassen. Sauce durch ein Sieb passieren, einkochen, mit eiskalter Butter montieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Anrichten
Rücken quer zur Faser in fingerdicke Tranchen schneiden. Mit Sauce nappieren, Preiselbeeren danebensetzen.
Tipps aus der Praxis
Beilagenempfehlung: Selleriepuree, gebratene Pfifferlinge und glasierte Maroni. Wein: kräftiger Spätburgunder oder Barolo. Reste am nächsten Tag dünn aufgeschnitten kalt mit Cumberland-Sauce als Vorspeise.