Vorstehhunde

Magyar Vizsla

Vorstehender Stöber- und Apportierhund mit besonderer Eignung für Federwild im Feld.

Gruppe
Vorstehhunde
Größe
54–64 cm Schulterhöhe
Wesen
Sehr menschenbezogen, sensibel, will Familienanschluss. Niemals Zwingerhund.

Der Magyar Vizsla – auf Deutsch „Ungarischer Vorstehhund" – ist seit den 1990er Jahren auch in Mitteleuropa stark verbreitet. Sein rotgoldenes Fell ist unverwechselbar, sein Wesen extrem menschenbezogen.

Jagdliche Eignung

Der Vizsla ist ein klassischer Feldhund mit weichem, aber zähem Suchstil. Im Wald arbeitet er kontrolliert, am Wasser apportiert er Federwild zuverlässig. Schweißarbeit ist mit Geduld erlernbar, aber nicht seine Paradedisziplin.

Haltung

Der Vizsla ist ein Familienhund im wahrsten Sinne – er will permanent Anschluss, ist hochsensibel und reagiert auf harte Methoden mit Verweigerung. Wer einen Vizsla führt, braucht Zeit, Geduld und ein Revier, das regelmäßig bejagd wird. Nichts für Wochenendjäger ohne tagsüber Aufgaben für den Hund.