- Gruppe
- Vorstehhunde
- Größe
- 60–68 cm Schulterhöhe
- Wesen
- Robust, willensstark, führerbezogen. Braucht erfahrene Hand und konsequente Auslastung.
Der Deutsch Drahthaar ist seit Jahrzehnten der zahlenmässig beliebteste Vollgebrauchshund in Deutschland. Er wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus Pudelpointer, Stichelhaar und Griffon gezüchtet, um einen einzigen Hund zu schaffen, der sämtliche jagdpraktischen Anforderungen abdeckt – im Feld, im Wald und am Wasser.
Charakter und Führigkeit
Der Drahthaar ist temperamentvoll, willensstark und sehr führerbezogen. Er braucht Auslastung sowohl körperlich als auch jägerisch – ein Drahthaar als reiner Familienhund ohne Jagdarbeit ist eine Fehlbesetzung. Auf der Jagd zeigt er sich vielseitig und konzentriert; im Haus ist er ruhig und kinderlieb, sofern er ausgelastet wird.
Prüfungen und Einsatzgebiet
Klassisch wird der Drahthaar zur Verbandsjugendprüfung (VJP), Herbstzuchtprüfung (HZP) und Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) geführt – die drei Stufen der Jagdgebrauchshundeprüfungen. Im Revier ist er Vorsteher, Apportierer, Schweißhund und Wasserapportierer in einer Person, was ihn besonders für Reviere mit gemischten Anforderungen unschlagbar macht.