Erdhunde

Deutscher Jagdterrier

Universeller Erdhund mit Schärfe an Raubwild; auch Stöberer, Apportierer, Schweißhund.

Gruppe
Erdhunde
Größe
33–40 cm Schulterhöhe
Wesen
Sehr scharf, mutig, dominant. Nichts für Anfänger.

Der Deutsche Jagdterrier wurde in den 1920er Jahren als universeller, scharfer Jagdhund gezüchtet. Er ist deutlich kräftiger und schärfer als der englische Foxterrier und gilt heute als der Erdhund mit der höchsten Wildschärfe.

Eignung

Bauenjagd auf Fuchs und Dachs (wo zulässig); Stöbern auf Schwarzwild; Apportieren von Niederwild; Schweißarbeit. Sein Mut grenzt manchmal an Tollkühnheit, was im Bau Verletzungen begründen kann – moderne Zuchten reduzieren bewusst die überbordende Schärfe.

Erziehung

Der Jagdterrier braucht eine klare, dominante Führung von erfahrenen Jagdleuten. Er ist nichts für Familien ohne Jagd und nichts für ungeuebte Hundeführer. Im richtigen Umfeld ein unschlagbarer, vielseitiger Jagdgefährte.