Kanton Glarus: Gams im Glarnerland

Das Glarnerland ist stark alpin geprägt. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres verwaltet die Jagd. Patentjagd mit Zonen-Zuteilung. Gamswild ist die bedeutendste Wildart; die Population ist eng mit jener in Graubünden verknüpft. Sonderregel: In Glarus ist die Jagd nur in bestimmten Jagdzeitzonen erlaubt — Alpenschutzgebiete sind ganzjährig gesperrt.

Kanton Uri: Steinwildgebiet

Uri ist Teil des historischen Steinwild-Wiederansiedlungsgebiets in den Zentralalpen. Das Amt für Forst und Jagd verwaltet die Steinwildregulation. Steinwild hat in Uri eine besondere Stellung:

  • Abschuss nur auf Zuteilung durch Kanton
  • Steinbock-Trophäen müssen innerhalb 2 Stunden gemeldet werden
  • Koordinaten und Wildtiergenetik-Probe Pflicht

Kanton Zug: Halbstadtkanton mit Revierjagd

Zug ist einer der kleinsten Kantone und stark urbanisiert. Die Direktion des Innern verwaltet die wenigen Jagdreviere. Schwarzwild ist das Hauptproblem im Zugersee-Gebiet. Rehwild in Agrargebieten mit intensiver Feldjagd.

Gemeinsame Koordination

Glarus, Uri und Graubünden koordinieren gemeinsam das Rotwildmanagement im Gotthardgebiet. Die App ermöglicht die Zuordnung von Abschüssen zu Wildtiermanagement-Zonen über Kantonsgrenzen hinweg.